Lab 2020

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

Lab 2020

Zukunftsfähige Laborwelten

Die Life Sciences sind zentrale Innovationsfelder des 21. Jahrhunderts. In diesen forschungsintensiven Bereichen im Umfeld der Biotech- und Pharmabranche ist der Umgang mit Wissen und Innovation von entscheidender Bedeutung. Dabei ermöglichen Forschung und Entwicklung erst Innovation und fördern die gesellschaftliche Innovationsfähigkeit.

Die Entwicklung von neuen Wegen und Lösungen zur Gestaltung und Optimierung von Laborarbeit trägt in hohem Maße dazu bei, Forscher in ihrer Suche nach Innovationen zu unterstützen. Eine zukunftsorientierte Gestaltung von Laborumgebungen unterstützt dabei die Effizienz und Effektivität sowie die zunehmende Interaktion und Kommunikation im Forschungsprozess.

In dem einzigartigen Projekt »Lab 2020« unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO werden zukunftsfähige Lösungen für effiziente und produktive Laborumgebungen entwickelt. Die Arbeitsumgebung von Laboren wird im Projekt insbesondere aus einer prozessualen, architektonischen und ausstattungstechnischen Perspektive betrachtet.

Aktuelles

Kompetenzen vernetzen, Synergien fördern – Forschungsphase 2010-2011

Der anwendungsorientierte Umgang mit dem Thema »Forschung und Labor« stellt die Basis für die neue Projektphase ab Oktober 2010. Im Fokus steht dabei der Ausbau des Innovationsnetzwerkes. Good- und Best-Practice Besuche inkl. fachlichem Austausch und Diskussionen mit Planern und Nutzern bilden somit den Schwerpunkt der Projektphase.

Im Laufe dieser Forschungsphase 2010-2011 werden bis zu vier Projektsteuerungsmeetings in Deutschland und Europa durchgeführt. Die anderthalb-tägigen Projektmeetings dienen dem fachlichen Austausch innerhalb der Projektgruppe und der fachlichen geleiteten Besichtigung und Diskussion von neuen und im Bau befindlichen Laborgebäuden. Dabei spielt der Austausch mit Nutzern und Planern vor Ort eine zentrale Rolle.

Dabei werden folgende Themen - in Abhängigkeit der besuchten Laborumgebungen - vorgestellt und vor Ort diskutiert:

Geometrie (Geschosshöhe, Gebäudetiefe, Rastermasse)

Flexibilität des Gebäudes und Adaptierbarkeit der Laboreinrichtung

Erschließungsstruktur und Medienversorgung im Gebäude und Labor

Zuordnung von Schreibplätzen und Büros zu den Laboren

Nutzungsdichte im Labor

Kommunikations- und Konzentrationsmöglichkeiten in der Raumnutzung

Technische Besonderheiten (z. B. besonders nachhaltige Gebäude- oder Labortechnik, Tierhaus)

Human Factors der Raum- und Arbeitsplatzgestaltung (Wohlbefinden und Ergonomie)